Für Fachpersonen

Wenn klassische Settings nicht mehr greifen.

TiMeNa bietet einen stabilisierenden Rahmen für Jugendliche, die aus dem System herausgefallen sind. Natur- und tiergestützt, traumasensibel, in kleiner Gruppe.

Wir arbeiten mit

TiMeNa - Frau spaziert durch den Wald

Für Jugendliche zwischen 12-25

Für wen ist das Aufbautraining?

Das Aufbautraining richtet sich an Jugendliche, die aus dem bestehenden System herausgefallen sind oder darin keinen stabilen Anschluss mehr finden und von klassischen Settings oft nicht ausreichend profitieren. Es spricht insbesondere auch junge Menschen mit neurodivergenter Wahrnehmung oder hoher Sensibilität an, die in üblichen Strukturen schnell überfordert sind oder sich zurückziehen.

Durch die Verbindung von klarer Tagesstruktur, praktischer Tätigkeit, Natur und tiergestützter Arbeit entsteht ein stabilisierender Rahmen, der Regulation unterstützt, Ressourcen aktiviert und Entwicklung ermöglicht.

Fehlende Tagesstruktur

Rückzug aus dem Alltag, kein stabiler Tagesrhythmus, zunehmende Isolation

Schul- & Ausbildungsabbruch

Überforderung, Verweigerung oder Abbruch im Bildungssystem

Psychische Belastungen

Ängste, depressive Symptome, Erschöpfung, emotionale Dysregulation

Neurodivergenz / hohe Sensibilität

ADHS, Autismus und hohe Reizempfindlichkeit: profitieren vom praxisnahen, ruhigen Setting

Übergangs- und Orientierungsphase

Nach Krise, Klinikaufenthalt oder längerem Unterbruch ohne Anschlusslösung

Zugang über Tun statt Reden

Natur und Tiere erreichen dort, wo verbale Therapiesettings nicht greifen

Ziel des Trainings

Was das Aufbautraining bewirkt

Der Rahmen ist stabilisierend, nicht therapeutisch im klinischen Sinne. Er ergänzt laufende Massnahmen und bereitet auf Anschlusslösungen vor.

01.

Aufbau von Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit

02.

Entwicklung einer verlässlichen Tagesstruktur

03.

Übernahme von Verantwortung im eigenen Alltag

04.

Erkennen und Nutzen eigener Ressourcen und Fähigkeiten

05.

Förderung sozialer Kompetenzen (Softskills)

06.

Auf Schule, Ausbildung oder Anschlusslösungen vorbereiten

Zuweisung

Der Zuweisungs-Ablauf

Die Zuweisung erfolgt in der Regel über Fachpersonen, Fachstellen oder die Eltern. Junge Erwachsene können sich auch direkt melden. Erste Ansprechperson ist Cecilie Ehrler.

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Kontaktaufnahme

Per Formular oder direkte Terminbuchung durch Fachperson, Eltern oder den jungen Menschen selbst

Erstgespräch (20 Min.)

Telefonisch oder per Zoom, Ausgangslage, Ziele und Rahmen gemeinsam klären

Schnuppertag oder Gespräch vor Ort

Schnuppertag oder Gespräch am Hof, damit der junge Mensch den Rahmen erleben kann, bevor entschieden wird

Gemeinsamer Einstieg

Startzeitpunkt, Umfang und erste Schritte werden gemeinsam mit allen Beteiligten festgelegt

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Cecilie Ehrler

Leitung & erste Ansprechperson

Eindruck nach der Überweisung

Als Kinderpsychiaterin stosse ich regelmässig an Grenzen dessen, was gesprächsbasierte Therapie alleine leisten kann. Bei einem meiner Patienten war TiMeNa genau die Ergänzung, die gefehlt hat. Ein Rahmen, der nicht klinisch wirkt, aber trotzdem klar strukturiert und professionell ist. Was mich überzeugt hat, war die enge Zusammenarbeit: Ich wurde in den Prozess einbezogen und erhielt regelmässige Rückmeldungen zum Verlauf. Mein Patient hat in kurzer Zeit eine Offenheit entwickelt, die wir vorher kaum erreichen konnten. TiMeNa schliesst eine Lücke, die im bestehenden Versorgungssystem dringend nötig war.